Hurra, Hurra, der Daniel, der ist wieder da!
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Mir geht es wirklich sehr gut und ich fühle mich pudelwohl; im wahrsten Sinne führe ich kein Hundeleben. Ich bin froh, dass Simon Verständnis dafür hat, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Aber ihr kennt das ja alle, da bin ich sicher.
Und es war echt immer so, dass ich lange gearbeitet habe und danach einfach zu nichts mehr Lust hatte. Oder besser, dass jemand meinte „Ach, komm. Lass uns doch das und das machen.“ Und dann haben wir auch dies und jenes gemacht.
Aber ich war immerhin so klug mir Notizen zu machen, damit ich noch ungefähr weiß, was passiert ist. Das Dumme ist nur: Mitlerweile kann ich nicht mal mehr damit was anfangen :-). Also erzähle ich einfach mal drauf los…
Über den Wolken
… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein und besonders hier in Florida kann man da die Sonne genießen. Das Wetter ist herrlich, zum Glück zwischendurch auch mal ein bisschen bewölkt. (Ich weiß was ihr jetzt denkt, sonst ginge über den Wolken auch nicht so gut, gell *g*?). Es ist richtig warm, jeden Tag versteht sich. Mittlerweile merkt man besonders abends, dass es wärmer wird. Als wir im April angekommen sind, war es abends teilweise noch recht kühl, mittlerweile ist es aber richtig schwülwarm.
Kleiner Kommentar am Rande: Die Hurricane-Season hat offiziell begonnen, das merkt man zwischendurch (noch selten) auch an den Regenschauern. So zum Beispiel heute, da schüttet es wirklich wie aus Eimern. Aber auch wenn es regnet ist es morgens wunderschön und kurz danach auch wieder. Nass bleibt es nicht lange, eine knappe Stunde nach dem Regen ist es auch schon wieder so trocken und heiß wie vorher. Nur ein bisschen schwüler ist es dann vielleicht. Ich glaube das ist genau so, wie wir das „subtropische Klima“ im Erdkundeunterricht kennen gelernt haben.
Die Arbeit mit mehrmals besonders viel Magic
Mir macht die Arbeit immer noch Spaß. Es gibt da zwar Momente, in denen man sich seinen Teil denkt, aber alles in allem gefällt es mir und meistens geht die Zeit auch recht schnell rum.
Das stimmt allerdings nicht unbedingt, wenn man Extra Magic Hours arbeitet. Ganz besonders stimmt das nicht, wenn man am Bretzelwagen arbeitet. Extra Magic Hours sind mehrmals die Woche, Dienstags und Donnerstags bleibt Epcot drei Stunden länger auf, also bis Mitternacht. Sonntags macht Epcot eine Stunde früher auf, das gilt aber nur für Future World. Das ist extra für Hotelgäste, die zu dieser Zeit als einzige Besucher zugelassen sind.
Letztens hatten wir übrigens Memorial Day, mein erster Feiertag hier in Amerika. Ich muss aber sagen, dass ich von der Besucherzahl doch eher enttäuscht war. Im Moment ist leider generell nicht so wahnsinnig viel los, aber ich glaube, das sich das schon bald ändern wird. Aber toll war am Memorial der Double Pay. Man wird für einen vollen Tag (Zehn Stunden bezahlt) egal ob man gescheduled ist oder nicht. Dadurch hatte ich dann 19 Stunden an dem Tag. Das wird sich sehr gut auf dem kommenden Paycheck machen :-).
Eingelebt
Woran kann man den erkennen, das ich mich so langsam eingelebt habe? Nun, selbstverständlich habe ich eine Routine entwickelt (*g* das klingt als wäre ich ein „alter Hase“) und ganz wichtig: Ich habe die Entertainment Weekly im Abonnement und habe mich bei einer Online-Videothek angemeldet. Dann habe ich mittlerweile eine Sozialversicherungsnummer und eine neue Disney-ID (Permanent Disney-ID) mit Photo.
Rickie
Das klingt jetzt vielleicht sehr animalisch, aber hier ist schließlich „Sommer“ und da werden in mir Instinkte wach. Es sind aber nicht die ganz Niederen, sondern die mit „Du musst grillen, Daniel. Grillen.“ Ich war nicht der einzige, in dessen Kopf solche Stimmen laut wurden und deshalb haben Tino und ich ausgemacht, dass wir Grillen werden. Am großen Tag haben wir dann zusammen eingekauft und ich habe Fleischspieße vorbereitet, Steaks eingelegt etc. und dann haben wir endlich gegrillt. Ich finde es hat wirklich gut geschmeckt, es ist nur Schade, dass im Endeffekt gar nicht so viele Leute da waren, wie wir erwartet hatten.
Zum Glück ist Rickie reingeschneit, ein Amerikaner der definitiv mehr Leute in den Commons kennt als ich. Dieser Knanbe ist total lustig, hat Waschbären nachgemacht, uns demonstriert wie deutsche Frauen im Vergleich zu Amerikanischen tanzen und kann Poor Unfortunate Souls von Ursula aus Arielle super nachmachen.
Woran ich aber bei den animalischen Instinkten denken muss sind Turkey-legs (also Truthahnschenkel). Die Amerikaner sind ganz verrückt danach und Laura hat das wunderbar ausgedrückt „Wie die Neandertaler“. Wenn die das Essen sehen die nämlich ganz genau so aus. Die haben eine riesige Keule in der Hand und dann beißen die da Stücke ab, reißen Sehnen kaputt… Also ich muss sagen, ich finde die ganze Chose nicht so appetitlich.
Kino
Ich war schon recht häufig im Kino, in den letzten zwei Wochen ist allerdings nichts richtig Interessantes gelaufen. Ich kann aber allen Over the Hedge empfehlen. Als ich in den Kinosaal gegangen bin war ich noch nicht hundert prozentig überzeugt, als ich wieder raus gekommen bin hingegen schon. Also ich fand den Film wirklich lustig und auch relativ wertvoll für Kinder :-). Auf Deutsch heißt der im Moment „Ab durch die Hecke“ und soll am 06. Juli anlaufen.
Touristen
Gast zu sein im Epcot Theme Park finde ich einfach nur Wow. Gerade im Moment ist es unglaublich mit dem Flower & Garden Festival. Im Fotoalbum könnt ihr ja sehen, wie krass das ist mit den ganzen Figuren aus den Disney-Filmen. Dann gibt es überall kleine „Stände“ an denen was über Blumen und Tiere erzählt wird. Im Hintergrund läuft dann noch schöne Disney-Musik und das ganze ergibt ein wundervolles Ganzes.
Ich habe ja außerdem schon das Feuerwerk angesprochen und wenn man das mal ganz guckt: Einfach unglaublich. Ich muss mir unbedingt mal Wishes im Magic Kingdom ansehen. Also über zu wenig Ideen für meine freien Tage kann ich mich im Moment wirklich nicht beklagen. Nur über das Geld :-).
SeaWorld würde ich auch sehr gerne machen, aber leider muss ich da im Gegensatz zu Disney-Parks bezahlen.
Die World Showcase Lagoon finde ich einfach unglaublich. Man kann die Länder finde ich schon sehr gut erkenn und über die Promenade diese kleine Weltreise zu machen ist schon ein erhebendes Gefühl.
Soarin’, die neueste Attraktion in Epcot fand ich auch klasse. Das kann man mit der Weltraumsimulation im Phantasialand vergleichen. Man fliegt in einer Art Gleiter über Amerika und bekommt sogar Wind ins Gesicht geweht. Da dann auch wieder die Musik, und… einfach herrlich.
Bennigan’s
Fast schon gegen meinen Willen war ich vorgestern bei Bennigan’s. Aber ich dachte mir ein bisschen Gesellschaft solltest du dir nicht entgehen lassen und so bin ich mit ein paar Leuten aus den Commons Essen gegangen. Es war wirklich gut, ich hatte Flaherty’s Fish mit frischen grünen Bohnen. Leider waren die Bohnen nicht so gut wie erhofft. Auf frische aus dem Garten werde ich dieses Jahr wohl auch ganz verzichten müssen. Der Fisch jedoch war sehr gut. Danach hatte ich dann einen Chocolate Lava Cake mit heißer Schokoladenfüllung und Eis dabei… der Himmel war auf Erden zu Besuch und hat mir Hallo gesagt.
Leider hat das ganze auch ein bisschen was gekostet, aber wirklich beschweren kann ich mich nicht. Warum?
Wir haben vor drei Tagen Spargel mit Schinken und Melone gegessen und dann mal ausgerechnet, was das ohne Trinken ungefähr pro Person kostet. Es sind rund 10 $ pro Person und dafür kann man tatsächlich essen gehen. Übrigens ist es auch das was ich bis jetzt fast jedes Mal bezahlt habe, wenn ich frisch gekocht habe. Das muss ich abstellen, denn auf Dauer lässt sich das nicht bezahlen. Ich muss mal mehr auf Tiefkühlgemüse umsteigen.
Ok, ich denke ihr habt einen recht guten Eindruck über die (Schreck lass nach) letzten drei Wochen bekommen, denn mittlerweile sind es schon sechs Wochen, die ich von zu Hause weg bin.
Hoffentlich hat sich niemand von dem etwas langen Eintrag abschrecken lassen und konnte sich ein wenig unterhalten lassen.
Ich wünsche euch einen schönen freien Pfingstmontag.